Neues Mittel gegen die Varroa-Milbe?

Wie uns in einem Schreiben von Gerhard Rischbeck aus dem Landesverband Bayerischer Imker e.V.mitgeteilt wurde, wird aktuell ein neues Mittel gegen die Varroa-Milbe getestet. Anbei ein Abdruck des Schreibens von Patrick Stief, Wissenschaftlicher MA aus dem Abgeordnetenbüro von Tanja Schorer-Dremel, MdL. Drücken wir die Daumen, dass die Wissenschaft die Varroa Bekämpfung mit dem neuen Mittel in den Griff bekommt.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Imker und Bienenfreunde,
vielleicht sind Sie in den vergangenen Tagen auch auf Medienberichte aufmerksam geworden, wonach Wissenschaftler vermutlich ein neues Mittel gegen die Varroa-Milbe entdeckt haben.
Die Methode klingt vielversprechend: Lithiumchlorid wurde in Zuckerwasser aufgelöst und den befallenen Bienen zugefüttert. Dies führte zum Absterben der Varroa-Milbe.
Unten stehender Link wird Sie zum Fachaufsatz führen, den die beteiligten Wissenschaftler nach ihrer Entdeckung im Fachmagazin „Scientific Reports“ veröffentlicht haben.
Herr Dr. Stefan Berg vom Institut für Bienenkunde und Imkerei in Veitshöchheim, der beim Imkergespräch in Gaimersheim noch über neue Behandlungsmethoden gegen die Varroa-Milbe berichtet hat, ist an den Forschungen zu Lithiumchlorid beteiligt. Frau Schorer-Dremel hat in den vergangenen Tagen beim ihm nachgefragt und er zeigte sich ganz optimistisch bezüglich der neuen Entdeckung. Allerdings seien noch weitere Tests nötig, um die richtige Dosierung herauszufinden und um etwaige Rückstände vollständig ausschließen zu können.
Frau Dr. Eberhart aus dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten berichtete Frau Schorer-Dremel, dass bereits Gespräche mit Unternehmen laufen, die die Produktentwicklung und Zulassung übernehmen sollen.
Frau Dr. Eberhart hat aber auch darauf hingewiesen, dass der Zulassungs-Prozess erfahrungsgemäß einige Jahre Zeit in Anspruch nimmt.
Frau Schorer-Dremel wird die Entwicklung weiterverfolgen und Sie gerne über Neuigkeiten informieren.
Mit besten Grüßen aus Eichstätt
Patrick Stief
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Patrick Stief
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Abgeordnetenbüro
Tanja Schorer-Dremel, MdL
Für den Inhalt des Schreibens, Korrektheit, Form und Inhalt übernimmt der Imkerverein Böbin keine Verantwortung.

Bienenkiller verbieten – Frankreich tut es, wir auch?

Neonicotinoide töten Honigbiene

Neonicotinoide töten Honigbiene

seit vielen Jahren sind Pestizide, die Bienensterben verursachen, verboten. Jetzt will Agrarminister Christian Schmidt die Neonikotinoide wieder auf die Äcker lassen. Für Bayer und BASF ein großes Geschäft, für viele Bienen der sichere Tod.

Unterzeichnen auch Sie den Appell gegen die Bienenkiller. 386.483 Mitbürger haben sich der Petition bereits angeschlossen.

Zur Petition

Was sind Neonikotinoide, und warum sind sie für Bienen so gefährlich?
Neonikotinoide sind Nervengifte, die Pflanzen vor saugenden und beißenden Insekten schützen sollen – zum Beispiel dem Maiszünsler. Die Pestizide können entweder in den Boden eingearbeitet, auf Blätter aufgetragen oder als Beize auf das Saatgut “geklebt” werden. Doch die Pestizide haben eine gravierende Nebenwirkung: Sie töten Bienen. Bienen verlieren Orientierung und Erinnerungsvermögen, so dass sie zum Beispiel ihren Stock nicht wiederfinden. Das Perfide ist: Bienen reagieren auf Neonikotinoide wie Menschen auf Nikotin. Es zieht sie an.


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Umfrage zur Bienensterblichkeit

Das Fachzentrum Bienen und Imkerei Mayen, Dr. Christoph Otten startet die alljährliche Umfrage zur Wintersterblichkeit der Bienenvölker.

Bitte unterstützen Sie diese Umfrage. Auf dieser Basis wird die Verlustrate berechnet und regionale Unterschiede aufgezeigt.

Die Umfrage erreichen Sie über den nachfolgenden Link: http://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=67624

 

Ist der Kleine Beutenkäfer bereits über die Alpen?

Kleiner Beutenkäfer

Bildquelle: James D. Ellis Quelle: Invasive.org

Die Feinde der Bienen nehmen stetig zu. Neben Insektiziden, Pestiziden, der Varoamilbe, Wachsmotten, Spitzmäusen und anderen Schädlingen droht jetzt eine weitere Gefahr. Der Kleine Beutekäfer aus Afrika ist vermutlich auch in der Schweiz entdeckt worden. Er zählt zu den gefährlichsten Bienenparasiten weltweit. Ein Bienenvolk wird in kürzester Zeit vernichtet. Grund dafür sind die Larven des Käfers, welche unverzüglich den gesamten Honig, die Pollen sowie die komplette Bienenbrut fressen.

Wie auf dem Portal schweizerbauer.ch berichtet, untersucht das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen einen Verdachtsfall auf den Bienenschädling Kleiner Beutekäfer.

Der Kleine Beutenkäfer ist ein Parasit von Völkern der Honigbiene aus der Familie der Glanzkäfer. Dieser stellt ein ernst zu nehmendes Problem für Bienenvölker dar. Seine Heimat ist in Afrika, jedoch hat er bereits seit längerer Zeit den Weg nach Nordamerika (2000), Australien (2003) und seit kurzem auch nach Europa gefunden.

Dieser kann sich über Importe von Honigbienen, Versandkäfigen von Königinnen, wilden Bienenvölkern, die ungewollt mit Schiffs- oder Flugzeugtransporten befördert werden. Aber auch mit importierten Waren, wie z.B. Obst wie es bei dem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft nachzulesen ist.

Ist  ein Bienenstock oder ein Hummelnest einmal befallen, so ist eine Schädlingsbekämpfung nicht mehr möglich.

Im September letzten Jahres war der Kleine Beutenkäfer in Kalabrien und später in Sizilien festgestellt worden. In Portugal wurde dieser 2004 entdeckt, jedoch konnte der Kleine Beutenkäfer rasch ausgemerzt werden.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird das Schweizer Bundesamt umgehend darüber berichten, so BLV-Sprecher Stefan Kunfermann.

Zur Informationsbroschüre des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

Nach dem Sex fliegen die Männer raus

Da gibt es keine Gleichberechtigung! Für die Männer…“

, sagt Erich Pröll, der für ein „Österreich-Bild“ die faszinierende Welt der Bienen recherchiert und gefilmt hat: „Nach der Begattung werden die Drohnen, also die männlichen Bienen, kurzerhand aus dem Stock geschmissen und draußen verenden sie.“ Warum? „Weil sie zu faul zum Nektarsuchen sind!“ Dafür sind die Arbeitsbienen da

In den letzten Jahren sind Bienen weltweit in den Focus der Aufmerksamkeit gerückt. Sicher auch wegen des Honigertrages, aber auch wegen des Bienensterbens durch Milben und schädliche Spritzmittel. Die Bestäubung der Blüten ging zurück. In manchen Ländern musste sie von Hand mit Wattestäbchen erfolgen, weil die Bienen fehlten. Österreich ist davon noch nicht betroffen, wenngleich ein Rückgang der Bienen zu bemerken ist. In einem „Österreich-Bild“ aus dem Landesstudio Oberösterreich zeigt Erich Pröll, welchen Nutzen die Bienen haben. Dass Honigbienen seit rund 6000 Jahren von Menschen gehalten und als Honiglieferanten dienen, ist nur eine Facette. Fritz Gallistl, Imkermeister im Landesverband für Bienenzucht Oberösterreich, erzählt und schildert Faszinierendes aus der Welt der Honigbiene. 

 

Gesundes von der Biene

NDR Video: „Gesundes von der Biene“

Bild aus der NDR Sendung Gesundes von der Biene

NDR Sendung: Gesundes von der Biene

In der Sendung vom NDR am 29.07.2014 20:15 Uhr wurden im Interview mit Prof. Dr. Werner Solbach, Dr. Frank Schaart und Jörg Pardey die Vorteile von Honig, Propolis und deren Inhaltsstoffe eingegangen.

Eine sehenswertes Video zu dem Artikel finden Sie hier.

 

 

Greenpeace Studie zeigt Wirkung

Hobbygärtner servieren den Bienen durch den Kauf von Zierpflanzen und Blumen aus Supermärkten, Bau- und Gartenmärkten Pestizidcocktails ohne es zu Wissen.

Dies wurde in einer Greepeace Studie die in 10 europäischen Ländern mit 35 Pflanzenarten vorgenommen wurde, veröffentlicht.

Laut einem Artikel von TASPO wird Frau Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace zitiert, dass die Gärten eher einer Giftbar ähneln, wie einer Oase für Bienen abseits der Agrarindustrie.

Der Verband Deutscher Garten-Center (VDG) unter der Leitung Ihres Geschäftsführers Peter Botz rief in diesem Zusammenhang die Mitglieder des VDG auf, nur noch giftfreie, bienenfreudliche Pflanzen zu verkaufen.

Wir sind gespannt ob und wie schnell die Supermärkte, Baumärkte und Gartencenter in Deutschland und im vereinten Europa sind und eine bienenfreundliche Botschaft verkünden können.

Bienen riechen Sprengstoff

Wissenschaftler aus Frankreich und Kroatien haben einen neuen Weg gefunden um Sprengstoff aufzuspüren. Bienen sollen zukünftig einen wertvollen Beitrag hierzu leisten.

Laut dem französischen „Figaro“ wird der Sprengstoff „TNT“ mit Zuckersirup vermischt um die Bienen anzulocken und so auf das finden von Sprengstoff zu trainieren.
Bienen haben einen genauso starken Geruchssinn wie Hunde. Der Vorteil warum nun Bienen zur Sprengstoffsuche eingesetzt werden sollen, ist die Tatsache dass sich Bienen kostengünstiger wie Hunde trainieren lassen.

Der einzige Nachteil ist es, dass Bienen immer wieder aufs neue trainiert werden, damit die Motivation Sprengstoff zu suchen erhalten bleibt.

Einsatzort Balkan

Die Bienen sollen im Balkan eingesetzt werden, so hoffen zumindest die Wissenschaftler. Laut „Focus Online“ dürften aus den Bosnienkrieg noch ungefähr 120.000 Landminen im Land verstreut sein.

Greenpeace Kampagne „Rettet die Bienen“

PESTIZIDE TÖTEN BIENEN

Die Biene braucht Ihre Hilfe. Weltweit nehmen die Populationen an Honig- und Wildbienen dramatisch ab. In Europa starben in den letzten Jahren im Durchschnitt 20 Prozent der Völker, in Deutschland teilweise sogar 30 Prozent.
Ein Drittel unserer Lebensmittel – Gemüse, Früchte, Nüsse, Gewürze und Pflanzenöle – ist auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt.

Beiteiligen Sie sich an das Protestmail von Greenpeace!